Hier geht es um vertrauensvolles, angstfreies Reiten - für Reiter und Pferd. Dazu verwende ich situativ verschiedene Arbeitsweisen.
Meine Belinda und ich :-)

 

Bei uns auf dem Wälderhof gibt es - außer den Kursveranstaltungen -  die Möglichkeit, individuellen, fachkundigen Reitunterricht auf den eigenen zum Reiturlaub mitgebrachten Pferden zu erhalten.

Dies bedeutet insbesondere Einzelunterricht mit viel Ruhe und Geduld für Reiter & Pferd

 

Mein Schwerpunkt ist dabei Basis-Reitunterricht zum Thema

 Reiten mit feinen Hilfen

Hierzu vorab diese drei zu meiner Philosophie sehr gut passende, erklärende Zitate :

"Betritt man eine Reitbahn, in der man sehr viel von Faust und Zügel, einiges vom Schenkel, nichts oder nur verschwindend wenig vom Sitz und dessen Hilfen sieht, wird man Zeuge einer falschen Auffassung vom Wesen der Reitkunst. In Wahrheit hat die Hand nur eine passive Rolle, der Schenkel unterstützt das richtig platzierte Gewicht. Nur in den aus dem richtigen Sitz heraus erteilten Sitzhilfen liegt das eigentlich Wesen der Reiterei."   Reitmeister Otto de la Croix, Buch "Natürliche Reitkunst" von 1910)

"Meine Pferde sind meine Freunde, nicht meine Sklaven."  Dr. Reiner Klimke, erfolgreicher deutscher Dressur- und Vielseitigkeitsreiter (1936-1999)

"Wenn Dein Pferd einen Fehler macht, so suche die Ursache bei Dir. Und solltest Du sie nicht finden, dann suche gründlicher." Reitmeister Egon von Neindorff (1923-2004)

 

Zur weiteren Information hole ich nachfolgend mal etwas weiter aus ... und wer Lust & Zeit hat, kann sich so einen informativen, näheren Einblick in meine Arbeitsweise rund um Pferd & Reiter verschaffen:

 

Mein reiterlicher Werdegang:

Vom „Pferdevirus infiziert“ wurde ich,

Antonia Kaupp, bereits als Kleinkind.

Meinen Eltern bin ich sehr dankbar, dass sie mir den Zugang zu diesen wundervollen Mitgeschöpfen niemals verwehrt haben ... obwohl sie selbst gar nichts mit Pferden zu tun hatten - außer sie schön zu finden. 

Als Kind bin ich dann also zunächst in einer "herkömmlichen" Reitschule geritten (damals standen die bedauernswerten Schulpferde im Regelfall noch in Ständern), anschließend hatte ich viele Jahre lang Reitbeteiligungen auf Pferden verschiedener Rassen in „englischer“ Reitweise mit diversen Turnierstarts.

Mein erstes eigenes Pferd, Warmblutwallach „Filou“, erblickte  genau wie ich in Hessen das Licht der Welt.

Von mir im „englischer Reitweise“ ausgebildet erfreute er mich knapp 13 Jahre lang beim Turnier-, Jagd- und Wanderreiten.  

1997 absolvierte ich mit ihm erfolgreich meine Prüfung zur Trekking- und Berittführerin (FN). Meine Kenntnisse rund ums Pferd, auch als med. vet. geprüfte Huforthopädin, gebe ich seit vielen Jahren in Seminaren weiter.

 

Interessiert habe ich mich schon immer für das "Gelassenheitstraining", da ich früher in einem Stall geritten bin, in welchem Polizeipferde ausgebildet wurden.

Später entdeckte ich meine Leidenschaft für das Wanderreiten.


Nach dem Kolik-Tod meines vierbeinigen Freundes Filou war für mich ein kompletter Wechsel von Pferderasse und Reitweise wichtig.

Durch diese Entscheidung habe ich die wundervollen Schwarzwälder Füchse, die Freiheitsdressur, Zirkuslektionen, das Pferdeflüstern bzw. das Horsemanship sowie die „klassische Westernreitweise“ für mich entdeckt.

 

Der möglichst artgerechte, faire, harmonische Umgang mit meinen und den mir anvertrauten Pferden,  das "Pferdeflüstern" bzw. das "Horsemanship" sowie die Freiheitsdressur gehören inzwischen fest zu meinem Leben und meiner Arbeit mit diesen wundervollen Mitgeschöpfen.

 

In den inzwischen über 40 Jahren meines Lebens, die ich nun bereits mit Pferden verbringe, waren einige bekannte und einige weniger bekannte „Pferdeleute“ meine Lehrmeister.

Dazu gehört beispielsweise: Cathryn, eine Trainerin aus England, die mich vor knapp 25 Jahren bei der Ausbildung meines ersten eigenen Pferdes „Filou“ -während ihrer eigenen Ausbildung zur Pferdewirtin in Deutschland - unterstützt und mir eine erste Idee davon gegeben hat, was „feines Reiten“ ist.

Und auch Kati, eine Western-Trainerin aus Bayern, die ich auf Empfehlung von Ute Holm vor vielen Jahren kennen und schätzen gelernt habe, und die mich noch immer mit ihrem reiterlichen Feingefühl und ihrer tollen Art im Umgang mit Mensch und Tier begeistert.

 

Die besten Lehrmeister sind und bleiben allerdings unsere wundervollen Mitgeschöpfe, die Pferde.

Aber um sie richtig zu „begreifen“ und mit ihnen richtig und fein kommunizieren zu können – dazu haben mir auch gute „Pferdeleute“ geholfen, die meinen heutigen Umgang mit Pferden und meine Art zu reiten und zu unterrichten geprägt haben:

 

Zu nennen sind in meinem "pferdischen" Werdegang  insbesondere:

Linda Tellington-Jones, bei ihr habe ich während meiner TTeam-Practitioner-Ausbildungslehrgänge sehr viel mehr Gefühl im Umgang mit Pferden entwickelt.

Peter Pfister, der seit 2005 regelmäßig bei uns auf dem Wälderhof Kurse gibt und von dem ich immer für meine Arbeit mit den Pferden viel „mitnehme“.

Ute Holm, bei und auf deren Pferden ich vor sehr vielen Jahren als Umsteiger von „englisch“ auf „western“ meine ersten Westernreitstunden hatte und von der ich noch immer praktische Tipps und Trainingseinheiten erhalte. Seit 2006 ist sie jedes Jahr bei uns auf dem Wälderhof, um sehr lehrreiche Westernreitkurse abzuhalten.

 

Auch die Idee des „Centered Riding“ nach Sally Swift begeistert mich sehr, da sie ein wesentlich feineres, besseres Reiten durch ein gutes, ausbalanciertes Körpergefühl vermittelt. Daher binde ich Elemente daraus auch erfolgreich in meinen täglichen Reitunterricht ein.

 

Dazu kam dann auch das „Aktive Reinschnuppern“ und das „über die Schulter schauen“ bei Ausbildern wie Pat Parelli, Monty Roberts, Frederic Pignon und Magali Delgado.

 

An unserer Schwarzwälder Stute "Belinda"  bin ich "pferdisch"am meinsten gewachsen. Sie kam im Alter von 4 Jahren als sehr schwieriges Pferd zu uns (Durchgänger, kein Vertrauen zu Menschen durch völlig verpfuschten Ausbildungsstart des Pferdes bei der Vorbesitzerin) ...

Belinda ist inzwischen mein sehr verlässliches,  freundliches und sehr begabtes Haupt-Lehrpferd in meinem Reitschulbetrieb.

Im März 2017 feiern wir bereits Belindas 21. Geburtstag und ihre von uns gezüchtete Tochter "Briana" wird inzwischen auch schon 10 Jahre alt.


!!!!  AKTUELLE INFORMATION !!!

Unsere BELINDA steht aufgrund ihrer Erkrankung leider seit 24.05.2017 nicht mehr für Kursteilnehmer und Reitschüler zur Verfügung.

Sie ist nun ausschließlich mein Privatpferd ... nachdem sie jetzt insgesamt 12 Jahre lang unsere wunderbarste vierbeinige Mitarbeiterin auf dem Wälderhof war!



Unsere Schwarzwälder Stute "Amelie", die seit ihrem 2. Lebensjahr zu uns gehört und 2017 nun 15 Jahre alt ist, möchte leider nach wie vor kein Reitlehrpferd sein, was wir so auch komplett respektieren (müssen). Sie möchte halt am liebsten mein "Ein-Frau-Pferd" sein und nur von mir geritten werden. Dafür ist Amelie aber erfreulicherweise ein sehr tolles, sehr beliebtes Lehrpferd bei all meinen Bodenarbeitskursen und im Horsemanship-Unterricht - sei es beim Persönlichkeitstraining, an der Doppellonge oder bei der Freiheitsdressur. Somit unterstützt auch sie uns auf Ihre besondere Art und Weise wunderbar in unserem Betrieb.


Amelies Sohn "Robin" wurde im gleichen Jahr wie Briana von uns gezüchtet und ist daher in 2017 ebenso 10-jährig (obwohl er noch komplett wie ein kleiner Lausbub wirkt). Robin liebt es, Dinge mit dem Mäulchen durch die Gegend zu tragen ;-) In geordnete Bahnen gelenkt hat er daher inzwischen große Freude an Zirkuslektionen!


 

Mir ist es sehr wichtig, dass alle Beteiligten beim Training Freude haben.  Daher setzte ich auch meine Lehrpferde ausschließlich entsprechend ihres Charakters und ihres Ausbildungsstandes für die jeweilige Unterrichtseinheit ein.


Mir ist es sehr wichtig, die aktuell vorhandenen jeweiligen Stärken und Schwächen von Pferd und Reiter zu berücksichtigen, um meinen Schülern einen effektiven und sicheren Unterricht zu ermöglichen - und zwar mit fröhlichen, motivierten Pferden!           



Prinzipiell halte ich es - so wie beispielsweise auch Peter Pfister - mit dem biblischen Motto „Prüfet alles und das Beste behaltet“!

 

Zum Abschluss noch zwei passende Zitate eines bekannten Reiters, hier Jean-Claude Dysli:

"Ich reite keinen Stil ... ich reite ein Pferd"

"Ich kümmere mich nicht nur um das WIE, sondern auch um das WARUM der Reiter die eine oder andere Lektion ausführen soll". 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

                       

 

 

 

 

 

 

 

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